Kettenmesslehre Vergleich

HerstellerPark Tool Shimano ROHLOFF XLC KMCOUTAD BBB
ModellKettenprüfer CC-3.2TL-CN42 KettenmesslehreCaliber 2Ketten-verschleißlehre TO-S69Chain Checker Kettenmesslehre BTL-51
Kettenlängung0,5 %
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Prüfung erfolgt ohne Angabe0,075 mm
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Gewicht59g68g41g50g18g41g41g
Bewertungen
Preis11,99 €23,66 €19,95 €12,10 €10,15 €6,99 €6,99 €
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Dieser Produkt Vergleich ist nicht zu verwechseln mit einem Kettenmesslehre Test, bei dem die Kettenmesslehren auf bestimmte Eigenschaften getestet werden. Bei Allen Links der Vergleichstabelle handelt es sich um Partnerlinks zu Amazon.

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Inhaltsverzeichnis
1. Wozu dient eine Kettenmesslehre?
2. Wie lässt sich der Kettenverschleiß messen?
– 2.1 Kettenverschleiß messen mit dem Messschieber – Die Grundlagen
– 2.2 Vorgehensweise beim Kettenverschleiß messen mit dem Messschieber
– 2.3 Kettenmesslehre statt Messschieber
3. Welche Vorteile bietet ein regelmäßiges Kettenverschleiß messen?
4. Mit der Kettenmesslehre Kettenverschleiß blitzschnell erfassen
– 4.1 Wie funktioniert die Kettenmesslehre?
5. So nutzen Sie die Kettenmesslehre richtig
6. Kaufkriterien für die Kettenmesslehre

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1. Wozu dient eine Kettenmesslehre?

Kettenmesslehre TestVerschleiß an Antriebsketten vergrößert den Abstand der Kettenglieder und führt dazu, dass Zahnräder und Kette nicht mehr exakt zueinander passen. Der Verschleiß an Kette und Zahnrädern nimmt dadurch noch zu. Verhindern lässt sich das nur durch den rechtzeitigen Wechsel der Kette und, falls der Verschleiß bereits zu groß ist, auch von Kettenrädern und Ritzeln. Die Kettenverschleißlehre zeigt an, ob die Verschleißgrenze bereits erreicht ist oder noch nicht.

2. Wie lässt sich der Kettenverschleiß messen?

Wenn Sie den Kettenverschleiß genau messen wollen, müssen Sie den Abstand zweier Kettenglieder ermitteln. Dieses Maß vergrößert sich durch den Kettenverschleiß, die Kette wird länger, jedenfalls wenn sie unter Zug steht. Das ist aber gerade an den verschleißrelevanten Stellen einer Antriebskette der Fall, nämlich dort, wo sie Kraft überträgt. Genauer gesagt nimmt das Spiel der Bolzen, um die sich die Kettenglieder drehen, in den Lagerbuchsen der Glieder zu. Bei zunehmendem Verschleiß können sich die Kettenglieder also immer stärker gegeneinander bewegen. Ein zuverlässiges Kettenverschleiß messen ist daher nur möglich, wenn die Kettenglieder während des Messvorgangs auseinander gezogen werden. Die Kettenmesslehre stellt das bei korrekter Anwendung schon durch ihre Form sicher, bei anderen Messwerkzeugen sind zusätzliche Maßnahmen notwendig.

2.1 Kettenverschleiß messen mit dem Messschieber – Die Grundlagen

Um mit einem Messschieber den Kettenverschleiß messen zu können, sind zwei Probleme zu lösen. Erstens muss die Kette, wie beschrieben, während des Messvorgangs gespannt sein. Zweitens sind die Messschneiden an einem normalen Messschieber so ausgerichtet, dass sie Außen- und Innenmaße abnehmen können, nicht aber Abstände. Um den Abstand zweier Kettenglieder zu messen kann der Messschieber entweder mit den Innenmessschneiden zwischen zwei zueinander gerichtete Flächen der Röllchen an den Gelenken geführt werden oder mit den Außenmessschneiden über zwei voneinander abgewandte Flächen. Wenn Sie ein Innenmaß nehmen, müssen Sie den Außendurchmesser eines Röllchens addieren, bei einem Außenmaß abziehen. Auch das ist bei einer Kettenmesslehre bereits automatisch berücksichtigt.

2.2 Vorgehensweise beim Kettenverschleiß messen mit dem Messschieber

Da die Länge von Fahrradketten genormt ist, können Sie beim Kettenverschleiß messen mit einem Messschieber ein festes Maß für eine vorgegebene Anzahl von Kettengliedern verwenden. Das Sollmaß für den Kettengliedabstand beträgt 12,7 mm, das ist ein halbes Zoll, der Röllchendurchmesser ist 7,5 mm. Zehn Glieder haben daher einen Abstand von 127 mm. Wenn Sie die Innenmessschneiden eines Messschiebers in die Zwischenräume des ersten und zehnten Kettenglieds schieben, ist die Messstrecke an beiden Enden jeweils um einen halben Röllchendurchmesser kürzer. Der Sollwert für die Messung beträgt also 119,5 mm. Bei Aluminiumzahnkränzen liegt die Verschleißgrenze bei 0,075 mm pro Kettenglied. Die Kette ist also auszuwechseln, sobald Sie beim Kettenverschleiß messen eine Länge von 120,25 mm erhalten. Zahnräder aus Stahl tolerieren etwas größeren Verschleiß, bis zu einer Grenze von 0,1 mm pro Kettenglied. In Kombination mit Stahlzahnkränzen beträgt das Höchstmaß für den Kettenverschleiß daher 120,5 mm.

2.3 Kettenmesslehre statt Messschieber

Wenn Sie statt dem Messschieber eine Kettenverschleißlehre benutzen, vereinfacht sich das Verfahren erheblich. Die Kettenmesslehre ist so gestaltet, dass die oben genannten Bedingungen für das korrekte Kettenverschleiß messen bei richtiger Anwendung automatisch erfüllt sind. Für ihren Einsatz ist daher keine Kenntnis der konkreten Abmessungen von Kettengliedern und ihrer Abstände notwendig. Ein Abzählen von Kettengliedern ist ebenfalls nicht erforderlich. Deshalb ermöglicht die Kettenmesslehre, den Kettenverschleiß schnell und trotzdem zuverlässig zu kontrollieren.

3. Welche Vorteile bietet ein regelmäßiges Kettenverschleiß messen?

Bei einer neuen Kette entspricht der Kettengliedabstand genau dem Abstand zweier Zähne an Zahnkranz und Ritzel. Die zwischen Zahnrädern und Kette übertragene Antriebskraft verteilt sich dadurch gleichmäßig auf alle Zähne, die gerade im Eingriff sind. Verlängert sich die Kette durch Verschleiß, dann verlagern sich die Kräfte beim Zahnkranz auf die Zähne, die sich im Einlaufbereich der Kette befinden, und beim Ritzel auf die im Auslaufbereich. Das heißt, die Zähne an den Enden des sogenannten Lasttrums, dem Abschnitt der Kette, der die Zugkraft überträgt, werden verstärkt beansprucht. Die Folge ist ein erhöhter Verschleiß der Zahnflanken, der wiederum ein Überspringen der Kette bei hoher Belastung verursachen kann.

Eine regelmäßige Kontrolle des Kettenverschleißes und ein Auswechseln der Kette, sobald die Verschleißgrenze erreicht ist, vermeidet unnötigen Aufwand und zusätzliche Kosten für den Austausch verschlissener Zahnkränze und Ritzel. Sie hilft aber auch dabei, die Verkehrssicherheit des Rades zu erhalten.

4. Mit der Kettenmesslehre Kettenverschleiß blitzschnell erfassen

Kettenverschleiß messenDie Kettenmesslehre gehört zu einer speziellen Art von Messwerkzeugen. Lehren dienen in der Messtechnik der Überprüfung, ob ein bestimmtes Maß erreicht ist oder, bei Grenzlehren, zwischen zwei Grenzwerten liegt. Anders als ein Maßstab, Messschieber oder eine Mikrometerschraube eignet sich eine Lehre also nicht dazu, ein Maß zahlenmäßig zu bestimmen, sondern liefert ausschließlich ein Ja-Nein-Resultat. Das ist aber beim Kettenverschleiß messen gerade ein Vorteil. Das Anlegen der Kettenmesslehre an die Fahrradkette lässt sofort erkennen, ob das Antriebsmittel noch gebrauchsfähig ist oder ausgetauscht werden sollte. Es ist also nicht notwendig, konkrete Messwerte mit Sollvorgaben zu vergleichen, die Sie zuvor aus geeigneten Unterlagen ermittelt haben. Den Kettenverschleiß überprüfen Sie deshalb mit einer Kettenmesslehre besonders einfach und schnell.

4.1 Wie funktioniert die Kettenmesslehre?

Eine Kettenverschleißlehre verkörpert den maximal zulässigen Abstand einer vorgegebenen Anzahl von Kettengliedern. Sie besitzt eine flache, längliche Form in einer Stärke, die gut in die Zwischenräume der Kettenglieder passt. An einem Ende hat sie eine Einbuchtung mit einem Durchmesser entsprechend der Ringe an den Kettengelenken. Diese legen Sie zum Kettenverschleiß messen an einen solchen Ring an. Am gegenüberliegenden Ende befindet sich eine lange, gerundete Nase. Rutscht diese Nase bei gerader Kettenlage in den Zwischenraum zweier Kettenglieder, dann ist die Verschleißgrenze erreicht, die Kette also ablegereif. Stößt sie noch an den Ring des anschließenden Glieds an, sodass sie nicht in die Kette eintaucht, dann ist der Kettenverschleiß noch nicht zu groß.

5. So nutzen Sie die Kettenmesslehre richtig

Die Anwendung der Kettenverschleißlehre ist unproblematisch, Sie brauchen nur wenige Regeln beachten. Die Kette sollte bei der Messung nicht durchhängen. Am besten legen Sie die Lehre am Lasttrum, das heißt, dem oberen Abschnitt zwischen Zahnkranz und Ritzel an und belasten die Pedalen leicht, wie zum Fahren. Legen Sie die Verschleißlehre mit der Einbuchtung am Gelenk eines Kettenglieds an und drehen sie um diesen Auflagerpunkt, bis die Nase am anderen Ende auf die Kette trifft. Taucht sie vollständig ein, dann ist die Verschleißgrenze erreicht. Stößt die Nase gegen ein Kettengelenk, ist sie noch gebrauchsfähig. Wichtig ist dabei nur, dass die Rundung, die Sie zuerst angelegt haben, die ganze Zeit im Kontakt mit dem Kettenglied bleibt.

6. Kaufkriterien für die Kettenmesslehre

Kettenverschleißlehren sind jeweils für bestimmte Kettenarten und Verschleißgrenzen konzipiert. Beim Kauf einer Kettenverschleißlehre ist deshalb darauf zu achten, dass sie zum jeweiligen Anwendungsfall passt. Zum Beispiel eine Kettenlehre für Fahrräder mit Zahnkränzen aus Aluminium oder eine Lehre, die auf einer Seite den Kettenverschleiß für Zahnkränze aus Aluminium und auf der anderen Seite für Stahlzahnräder bestimmt.

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