Elektrosmog Messgerät

HerstellerGigahertz SolutionsiParaAiluRyKKmoonPCE InstrumentsGigahertz SolutionsGigahertz SolutionsGigahertz SolutionsTrotec
ModellME3030BRadiometer Indikator DT-1130GM3120EM29HF32DME3840b HF35C Mikrowellen-Indikator BR15
Gewicht299 g181 g109 g350 g (inkl. Batterie)470 g408 g490 g281 g
Abmessungen27,4 x 14,8 x 5,2 cm16,4 x 11,4 x 4,6 cm12.5 * 6,0 * 3,0 cm23,7 x 6,0 x 6,0 cm22,5 x 7,4 x 3,2 cm18 x 7,4 x 3,2 cm22,5 x 7,4 x 3,2 cm16 x 6,0 x 4,2 cm
Frequenz­bereich16 Hz - 2 KHz50 Hz - 1999 MHz 5 Hz-3500MHzBis 3,5 GHz800 MHz - 2,7 GHz5 Hz - 100 kHz800 MHz - 2,7 GHzKalibriert auf 2.450 MHz
Genauigkeit±2 % (±20 Digit)k.A.Elektro: 1 V / mFreqzenz­abhängig: ±1,0 dB (50 MHz ... 1,9 GHz) ±2,4 dB (1,9 GHz ... 3,5 GHz)±6 dB±2 % +20 digits+/- 6 dB± 1 dB
Strom­versorgung1x 9V Block-Batterie 1x 9V Block-Batterie 1x 9V Block-Batterie 1x 9V Block-Batterie 1x 9V Block-Batterie 1x 9V Block-Batterie 1x 9V Block-Batterie 1x 9V Block-Batterie
Merkmale✅Feldstärke­proportionales Tonsignal✅LCD-Anzeige✅LCD-Anzeige "1"✅Externer Ballon-Sensor✅Große 3,5-stellige LCD-Anzeige✅Erfasst auch Eisenbahn­oberleitungen✅Breitbandig summarische Messwert­anzeigek.A.
Bewertungen
Preis149,40 €16,64 €23,99 €189,21 €249,25 €296,09 €349,40 €29,95 €
zum Anbieterzu Amazonzu Amazonzu Amazonzu Amazonzu Amazonzu Amazonzu Amazonzu Amazon

Dieser Produkt Vergleich ist nicht zu verwechseln mit einem Elektrosmog Messgerät Test, bei dem die Elektrosmog Messgeräte auf bestimmte Eigenschaften getestet werden. Bei Allen Links der Tabelle handelt es sich um Partnerlinks zu Amazon.

ab

Inhaltsverzeichnis
1. Was ist Elektrosmog
– 1.1 Natürlicher und künstlicher Elektromagnetismus
– 1.2 Frequenzbereiche von gängigen Alltagsstrahlquellen
2. Strahlungsquellen und Grenzwertdiskussion
– 2.1 Berechnungs- und Richtwerte
– 2.2 Gutachten- und Rechtstauglichkeit
– 2.3 Vorher-Nachher-Datenerhebung
3. Messgerätefunktion und Messbereiche
– 3.1 Auswahlmöglichkeiten und Zubehör
4. Praktische Anwendungs- und Einsatzgebiete
– 4.1 Praktische und sinnvolle Anwendung im Haushalt
– 4.2 Praktische und sinnvolle Anwendung im Außenbereich
5. Modellvarianten und Kaufkriterien
– 5.1 Bekannte Hersteller
– 5.2 Preis- und Qualitätsmerkmale
ab

1. Was ist Elektrosmog

Elektrosmog MessgerätElektromagnetismus im menschlichen wird immer sichtbar, wenn elektrostatische Aufladung dazu führt, dass jemand bei einer Berührung eine „gewischt“ bekommt. Der leichte elektrische Schlag beweist, dass in lebenden Organismen Strom fließt, sie also aufnahme- und leitfähig sind. Die Vielzahl elektrischer Unterstützung im modernen Leben erzeugt durch Kabel und Strahlen ständig und überall elektromagnetische Felder und Wellen. Analog zur Bezeichnung von hoher Verschmutzungsbelastung der Außenluft wird dieses Phänomen als Elektrosmog bezeichnet. Anders als bei der Luftverschmutzung ist allerdings der Grad, die Menge und Intensität von menschlichen Sinnen nicht erkennbar. Das Vorkommen und die Ausbreitung kann nur durch Elektrosmog messen geprüft werden. Ein Elektrosmog Messgerät dient zur „Sichtbarmachung“ der in der Umgebung auftretenden Strahlungsfelder und Wellen. Das Elektrosmog messen wird im offiziellen rechtlichen und wissenschaftlichen Sprachgebrauch als nicht ionisierende Strahlung definiert. Das Elektrosmog Messgerät kann nicht mit einem Geigerzähler für ionisierende nukleare Strahlung verglichen werden.

1.1 Natürlicher und künstlicher Elektromagnetismus

Der natürliche Elektromagnetismus der Erde und in den Organismen von Lebewesen bewegt sich im niederfrequenten Bereich. Kleine Mengen und Spannungen elektrischer und magnetischer Wechselfelder bilden zwei Bestandteile der beim Elektrosmog messen auftretenden Verschmutzungen. Im hochfrequenten Bereich wird die Strahlung als elektromagnetische Wellen bezeichnet. Die Wellen machen durch hohe Intensität und große Mengen den größten Teil des Elektrosmogs aus. Mit einem Elektrosmog Messgerät sind diese über große Distanzen wirksamen Strahlungen auch weit von den Quellen entfernt noch messbar. Elektrische und magnetische Gleichfelder komplettieren die mit einem Elektrosmog Messgerät erfassbaren unsichtbaren Verschmutzer. Sie werden nicht als Frequenzen, sondern als Statiken bezeichnet.
Überall wo Strom fließt, bilden sich elektromagnetische Felder. Rund um Strom führende Kabel und Leitungen und in elektrischen Motoren für Geräte aller Art. Diese statischen Felder haben nur eine begrenzte Reichweite. Beim Elektrosmog messen kann ein Elektrosmog Messgerät nur in unmittelbarer Nähe des Stromflusses den Elektromagnetismus feststellen. Diese fast nur niederfrequenten Strahlungsquellen werden von hochfrequenten Strahlungswellen um bis zu millionenfach höheren Intensitäten und Mengen übertroffen. Vereinfacht gesagt gilt als Faustformel, je mehr Information mit unsichtbarer elektromagnetischer Strahlung transportiert wird, desto höhere Belastungswerte wird ein Elektrosmog Messgerät erfassen.

1.2 Frequenzbereiche von gängigen Alltagsstrahlquellen

Ein direkter Vergleich der Bestandteile für das Elektrosmog messen ist nur bedingt möglich, da sich die Verschmutzungen physikalisch unterscheiden. Als grobe Einschätzung der Anteiligkeiten können die Frequenzwerte in Hertz gegenübergestellt werden. Die Richtwerte ermöglichen eine dimensionale Einordnung der gängigen Strahlungsmengen beziehungsweise Stärken im Alltag. Die Werte müssen nach Einsatzarten und Strahlungsweg beziehungsweise Wellenlängen relativiert werden. Eine Mikrowelle entwickelt ihre hohe Frequenz nur im Innenraum des Geräts. Versorgungsstrahlung für Datenübertragungen verteilt sich großflächig.

Im niederfrequenten Bereich strahlen folgende Geräte etwa folgende Hertzwerte ab. 1000 Hertz (Hz) entsprechen 1 Kilohertz (kHz)

-Eisenbahnstromleitungen 16,7 Hz
-Haushaltsstromleitungen ca. 50 Hz
-Hochspannungsleitungen ca. 50 Hz
-TV-Geräte 50 Hz bis 16 kHz
-Computermonitore 50 Hz bis 90 kHz

Im hochfrequenten Bereich sind folgende Richtwerte beim Elektrosmog messen zugrunde zu legen. 1000 kHz entsprechen 1 Megahertz (MHz) und 1000 MHz entsprechen 1 Gigahertz (GHz)

-TV-Signal 60 bis 800 MHz
-Mobiltelefonie (D- und E-Netz) 790 bis 1880 MHz
-Mobile Festnetzfunktelefone ca. 1900 MHz
-Mobiltelefonie (UMTS) 1920 bis 2170 MHz
-Bluetoothverbindungen ca. 2425 MHz
-Drahtloses Internet (W-Lan) im Haushalt 2,4 oder 5,8 MHz
-Mikrowelle 3 GHz

ab

2. Strahlungsquellen und Grenzwertdiskussion

ElektrosmogmessgerätStand der Wissenschaft und öffentliche Diskussion

Der nahezu unüberschaubare Mix an Strahlungsquellen nimmt beinahe täglich an Ausmaß zu. Daher kann das Elektrosmog messen mit einem Elektrosmog Messgerät lediglich eine Momentaufnahme sein, die an einem Ort stattfindet. Die gemischte Verschmutzung ändert zusätzlich ihr Aufkommen und ihre Zusammensetzung ständig durch Inbetriebnahme oder Abschaltung der elektromagnetischen Quellen. Diese ständige Veränderung führt zu Skepsis, ob ein Elektrosmog Messgerät die gewünschte Aussagekraft und Funktion zuverlässig erfüllt.
Einhergehend mit der Variabilität ist es für die technische Wissenschaft schwierig, belastbare Studien und Untersuchungen bezüglich biologischer Auswirkungen und Grenzwerte durchzuführen. Das Elektrosmog Messgerät gibt wertneutrale Auskunft über Strahlungsmenge und Intensität. Elektrosmog messen heißt daher zu einem großen Teil, Eckdaten beispielsweise in einem Vorher-Nachher-Vergleich zu ermitteln. Konkrete elektromagnetische Abstrahlung durch An- und Abschalten von Geräten und Strom führenden Leitungen kann mit einem Elektrosmog Messgerät ziemlich präzise erfasst werden. Schwieriger ist es, durch allgemein durchgeführte Messungen mit dem Elektrosmog Messgerät ein aussagekräftiges Ergebnis bezüglich Gesundheitsgefährdung oder biologischer Auswirkungen zu erzielen. Es ist allerdings ohne Weiteres möglich, durch den Einsatz und mit der Hilfe vom Elektrosmog Messgerät das Nutzungs- und Verbrauchsverhalten anzupassen, um die Belastung zu senken. Lokalisierte Strahlungsquellen können zudem erkannt und gezielt abgeschirmt werden. Auch bisher ohne letztendlich exakte Daten- und Wertqualifizierung kann eine präventive Minderung des Elektrosmogs betrieben werden.
Die offene Meinungssituation und noch nicht ergiebig erforschte Verschmutzung durch elektromagnetische Strahlung führt zu vielen ambivalenten Aussagen öffentlicher Institutionen. Sowohl das Deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehlen trotz nicht vorhandener Erkenntnisse bezüglich einer gesundheitlichen Belastung, die Strahlung individuell möglichst gering zu halten.

Ein Interessantes Video zu Strahlungsquellen im Alltag

2.1 Berechnungs- und Richtwerte

Die Unterschiedlichkeit des Strahlungsaufkommens wird in drei physikalischen Werteinheiten gemessen, auf die ein Elektrosmog Messgerät eingestellt werden muss.

-Elektrische Felder werden in Volt pro Meter (V/m) gemessen
-Elektromagnetische Felder werden in Nano-Tesla (nT) gemessen
-Hochfrequenzfelder werden in Watt pro Quadratmeter (W/m²) gemessen

Um Elektrosmog messen zu können und die Gesamtbelastung zu ermitteln, müssen alle drei Verursacherquellen mit dem Elektrosmog Messgerät getrennt voreinander gemessen werden.

Elektrische Felder

Die von dem Internationalen Komitee für nicht ionisierenden Strahlungsschutz (INIRC) empfohlenen Grenzwerte sind derzeitig als Richtwerte zu verstehen. Der Grenzwert für elektrische Felder im niederfrequenten Bereich bei 50 Hz liegt bei 5000 V/m. In den USA gilt als Grenzwert für Menschen mit Herzschrittmachern 1000 V/m. Als maximaler zumutbarer Strahlungswert werden von der INIRC 25.000 V/m für höchstens zwei Stunden angegeben.

Elektromagnetische Felder

Beim Elektrosmog messen elektromagnetischer Felder empfiehlt die INIRC als Grenzwert 100.000 nT. Hier soll die Obergrenze von 1.000.000 nT niemals überschritten werden. 500.000 nT werden als zumutbarer oberer Richtwert für Arbeitsplätze angenommen. Alle Werte beziehen sich auf 50 Mz.

Hochfrequenzfelder

Das Elektrosmog Messgerät im Einsatz zum Elektrosmog messen im hochfrequenten Strahlungsbereich muss mit den entsprechenden Hertzwerten der Strahlungsquellen gekoppelt werden. Die unabhängige Internationale Kommission für nicht ionisierenden Strahlenschutz (ICNIRP) bezieht ihre Richtwerte auf drei Hertzbereiche. Bei 450 MHz empfiehlt die Kommission 2,3 W/m². Empfehlungen und Grenzwerte anderer Organisationen und Länder liegen in vielen Fällen unter 1 W/m². Bei Anlagen mit Leistungen von 900 MHz lautet die ICNIRP-Empfehlung auf 4,5 W/m², bei 1800 MHz sollten 9 W/m² nicht überschritten werden.

Hinweis: Grenzwerte sind nur thermisch relevant

Zu beachten ist, dass sich die von INIRC und ICNIRP ausgesprochenen Empfehlungswerte in erster Linie an thermischen Aspekten von elektromagnetischer Strahlung orientieren. Neben der Erwärmung werden keine weiteren biologischen Faktoren berücksichtigt, was vor allem am Mangel belastungsfähiger Studien liegt.

2.2 Gutachten- und Rechtstauglichkeit

Abgesehen von der in Ihrer Lebensumgebung auf Sie einwirkende Werte leistet ein Elektrosmog Messgerät wichtige Anhaltspunkte bezüglich Änderungen. Während Sie nach dem Elektrosmog messen im privaten Wohnbereich Anpassungen und Modifikationen vornehmen können, sind Sie öffentlichen Strahlenquellen wie Mobilfunkmasten und Sendetürmen ausgeliefert. Um sich mit der Hilfe vom Elektrosmog Messgerät gegen eventuelle Änderungen oder Neumontagen wehren zu können, sollten Sie auf gutachtentaugliche Werterfassungen beim Elektrosmog messen achten.

Eine umfassende Dokumentation aller Messungen mit juristisch belastbaren Orts- und Zeitangaben gehört zu den unverzichtbaren Grundlagen. Außerdem sollten Sie immer und unbedingt beim Elektrosmog messen für mindestens einen Zeugen sorgen. Vorteilhaft kann sich auswirken, keine Verwandten als Zeuge hinzuzuziehen, sondern eine familiär unabhängige Person. Beruflich mit einem Elektrosmog Messgerät befasste Menschen sollten nur mitwirken, wenn sie über Qualifikationen in der Baubiologie, der Architektur, dem Bauingenieurswesen oder der Elektrotechnik bezüglich Strahlungen verfügen.

2.3 Vorher-Nachher-Datenerhebung

Bei jeder Messung mit dem Elektrosmog Messgerät sollten Sie das Vorher-Nachher-Prinzip verfolgen. Wenn Sie beim Elektrosmog messen von außen einwirkende Strahlungsquellen erfassen, sind fast ausschließlich hochfrequent elektromagnetische Wellen zwischen 800 und 2200 MHz relevant. Während Sie in Ihrem Haushalt auch niederfrequente Stromfelder antreffen, ist die „öffentliche“ Verschmutzung nicht nur die leistungs- und belastungsstärkste, sondern muss auch anders erfasst und dokumentiert werden.

Im Privatbereich haben Sie Zugriff auf die Strahlungsquellen und können diese entsprechend Ihrer Messergebnisse verändern. Das Vorher-Nachher-Prinzip ist durch An- und Abschalten von Stromverbrauchern und Stromleitungen, dem örtlichen Verändern und der Lokalisierung von elektromagnetischen „Dreckschleudern“ gut umsetzbar. Ihr Elektrosmog Messgerät in der richtigen Messeinstellung führt Sie durch die Strahlungsgebiete und gibt Hinweise auf empfehlenswerte und effektive Änderungen im Haushalt.

Bei bestehenden Funkmasten und Strahlungsquellen im öffentlichen Raum ist Ihnen eine Beeinflussung unmöglich. Daher müssen Sie für das Umsetzen der Vorher-Nachher-Datenerhebung mit dem Elektrosmog Messgerät andere Wege beschreiten. Die Datenerhebung beim Elektrosmog messen kann durch mehrere Vorgehensweisen aussagekräftiger gestaltet werden.

Messprofile schaffen

Nutzen Sie Ihr Elektrosmog Messgerät zu unterschiedlichen wiederkehrenden Tageszeiten und Wochentagen. Schaffen Sie sich ein Dokumentationsprofil, dass von vielen Geräteherstellern durch das Mitliefern von Erfassungs- und Auswertungssoftware erleichtert wird. Legen Sie Messzeitpunkte so, dass Sie mutmaßlich sich änderndes Nutzerverhalten erfassen können. In späten Nachtstunden wird weniger telefoniert und ferngesehen als tagsüber. Messen Sie immer an gleichen Orten im gleichen Winkel, um die Ergebnisse vergleichbar zu machen.

Bei geplanten neuen Sendeanlagen und Strahlungsquellen sollten Sie unbedingt umfangreiche Messungen vor dem Bau und der Inbetriebnahme vornehmen. „Umringen“ Sie die potenzielle Strahlungsquelle mit fünf bis zu zwölf Messpunkten auf den 360 Grad, um spätere Antennen- und Parabolausrichtungen präziser erfassen zu können. Auch hier sind zwei bis vier zeitlich wiederkehrende Ankerpunkte wie gleiche Tage, Tageszeiten und Intervalle die Grundlage für auswertbare Daten.

Die entscheidendste Funktion, die Ihr Elektrosmog Messgerät Ihnen liefert, sind Istwerte. Vorerst unabhängig von der Interpretation der Ergebnisse können Sie vor allem mit Veränderungsdifferenzen tatsächliche Belastungsänderungen messen und idealerweise juristisch belastbares Material zusammentragen.

ab

3. Messgerätefunktion und Messbereiche

Aufbau und Funktion der Messgeräte

Sofern das Elektrosmog Messgerät nicht für das Messen nur für niederfrequente oder hochfrequente Strahlungen ausgelegt ist, vereint es zwei Gerätetypen und Funktionsweisen. Für die statischen Feldstärken im Niederfrequenzbereich, die sich um Kabel, Leitungen und Geräte bilden, arbeitet das Elektrosmog Messgerät wie ein Voltmeter. Als Spannungsmesser dient eine Art Kondensatorimitat, das bei Erdungsanschluss die Stromdurchflussrate meist in Volt pro Meter (V/m) misst. Beim Elektrosmog messen werden bei dieser Funktion präzise Messwerte nur möglich, wenn die Bereiche der höchsten Felddichte erreicht und einer Quelle zugeordnet werden können. Für den hochfrequenten Strahlungsbereich arbeitet das Elektrosmog Messgerät als Teslameter. Induktionsspulen „fangen“ Änderungen in der Magnetfeldspannung ein und zeigen sie in der Maßeinheit Watt pro Quadratmeter (W/m2) beziehungsweise Mikrowatt (mW) an. Um ein brauchbares Messergebnis zu erzielen, müssen die Magnetfeldwellenbewegungen in einem bestimmten Winkel zu den Induktionsspulen stehen. Ein hochwertiges Elektrosmog Messgerät verfügt über eine Art händisch zu bedienender Richtantenne, die entsprechend präzise ausgerichtet werden kann. Wichtig ist hier, die Wiederholbarkeit der exakt gleichen Messbedingungen sicherzustellen.

3.1 Auswahlmöglichkeiten und Zubehör

Als erster Auswahlindikator sollten Sie die beabsichtigte Einsatzart für Ihr Elektrosmog Messgerät festlegen. Wenn Sie das Aufkommen in Ihrem Haushalt erfassen möchten, reicht für das Elektrosmog messen ein für niederfrequente Bereiche ausgelegtes Modell. Die meisten Produkte decken den Bereich ab 30 Hz bis zu 2000 Hz ab. Damit sind bis auf einige Ausnahmen alle haushaltsüblichen Strahlungsquellen, insbesondere statische Felder, lokalisierbar.
Kombinierte Elektrosmog Messgerät vereinen Volt- und Teslameter in einem Gerät und können nieder- und hochfrequente elektrische und elektromagnetische Strahlung erfassen. Sie sollten auf einen messbaren Höchstwert von 2,7 GHz achten, der auch den heute vielerorts üblichen LTE- und 4G-Übertragungsstandard abdeckt. Das Elektrosmog Messgerät kann über eine manuelle Messbereichseinstellung verfügen oder justiert sich automatisch am Strahlungsaufkommen.
Um beim Elektrosmog messen eine optimale Einsatzflexibilität zu erhalten, sind externe Messsonden und Handantennen empfehlenswert. Sie können präzise ausgerichtet und auch an schwer zugänglichen Messstellen besser eingesetzt werden. Alle in Deutschland erhältlichen Geräte werden mit Gleichstrombatterien betrieben.
Schnittstellen für den Computer oder das Tablett und Auswertungssoftware helfen bei der Datenverwaltung, Beobachtung und Relativierung. Neben einer ausführlichen Bedienungsanleitung ist populärwissenschaftlich verfasste technische Fachliteratur sehr zu empfehlen. Je mehr Ihr Wissenshorizont bezüglich der Strahlenarten und Einschätzung wächst, desto effektiver können Sie Elektrosmog messen und die Fähigkeiten Ihres Elektrosmog Messgerätes nutzen.

ab

4. Praktische Anwendungs- und Einsatzgebiete

4.1 Praktische und sinnvolle Anwendung im Haushalt

Bei der „Jagd“ nach Verschmutzungsquellen in Ihrem Haushalt kann Ihr Elektrosmog Messgerät im niederfrequenten Bereich wie eine technische „Wünschelrute“ eingesetzt werden. Da statische Elektrofelder von den meisten festen Stoffen nicht abgehalten werden, können Sie folgende gängige und typische Beispielsquellen identifizieren und den daraus entstehenden Elektrosmog messen:

-Kabel (auch unter Putz oder hinter und unter Möbeln wie Betten verlegt)
-Einzelhaushaltsgeräte (TV, Musikanlage, Lautsprecher, Küchenmaschinen, etc.)
-Hauskommunikation (Türsprechanlage, Klingel, drahtloses Festnetztelefon)
-Beleuchtung (Halogenlampen und Strahler)
-Stromverteilungseinrichtungen (Verteilerdosen, Mehrfachstecker, Verlängerungskabel)
-Elektrische Heiz- und Warmwasserversorgung (einschließlich Fußbodenheizung)
-Besondere Haushaltsausstattungen wie Babyfon, Wasserbett, Alarmanlage

Da sich in technisch zeitgemäß ausgestatteten Haushalten niederfrequente mit hochfrequenter Strahlung mischt, ist ein kombiniertes Elektrosmog Messgerät, das alle Quellen erkennt, meist die vorteilhaftere Wahl. Als Richtschnur gilt, dass bei jeder komplexeren funklosen Informationsübermittlung die Strahlungsfrequenzen in den hochfrequenten Bereich mindestens hineinreichen. Daher ergibt sich oft erst durch ein Elektrosmog messen der Bereich, in dem die Quelle strahlt. Typische Beispiele für mögliche, aber nicht immer hochfrequente Quellen sind:

-Babyfon
-Induktionsherde
-Drahtloses Haus- beziehungsweise Festnetztelefon
-Moderne Flachbildfernseher mit Zusatzfunktionen
-Computermonitore (je nach Größe und Leistungsklasse)

Ganz klar im hochfrequenten Strahlungsbereich angesiedelt sind im Haushalt:

-Router und Verstärker für W-Lan und Wifi-Signale
-Bluetoothverbindungen
-Mikrowelle (auf Strahlungsdichtigkeit untersuchen)
-Mobiltelefonie in geschlossenen Räumen

Interessant und wichtig sind Kontrollmessungen, wenn durch Maßnahmen im Haushalt die Strahlungsentwicklung gesenkt werden soll. Die Kontrolle gibt nach der Montage von Abschirmungen, Umplatzierungen der Quellen und Änderung des Nutzungsverhaltens Aufschluss über die erzielten Wertänderungen.

4.2 Praktische und sinnvolle Anwendung im Außenbereich

Von draußen kommt naturgemäß die „Strahlenversorgung“ der Kommunikationsnetze mit deren hochfrequenter Stärke, Menge und Intensität. Mit einem entsprechend ausgelegten Elektrosmog Messgerät ist es empfehlenswert, eine persönliche „Strahlenkarte“ für den Außenbereich zu erstellen. Dabei sollte das Vorher-Nachher-Prinzip umgesetzt werden. Gegebenenfalls können besonders verschmutzte Stellen und Areale als Aufenthaltsplätze entweder gemieden oder abgeschirmt werden. Auch hier können Sie mit dem Elektrosmog Messgerät die Effekte prüfen. Das Gleiche gilt für Abschirmungsmaßnahmen von Außenwänden und Fensterschreiben gegen Strahlung. Die Reduktion des Strahlungseinfalls ergeben sich aus dem Elektrosmog messen vor und nach den Maßnahmen.

Hinweis:Abschirmung kann gegenteiligen Effekt auslösen

Grundsätzlich kann ein Abschirmen der diversen Strahlungsquellen helfen, das Gesamtaufkommen von Elektrosmog zu mindern. Bei Mobiltelefonen ist das nicht möglich. Da die kleinen Computer eigenständiges Energiemanagement betreiben, erhöhen sie bei Abschirmung und dem Absinken des Empfangssignals automatisch ihre Leistung. Beim Elektrosmog messen wird dann der gegenteilige Effekt sichtbar, da die Strahlung für den Nutzer steigt.

ab

5. Modellvarianten und Kaufkriterien

5.1 Bekannte Hersteller

Im Marktangebot für ein Elektrosmog Messgerät treffen Sie auf etwa zehn Hersteller, die ihre Produkte in Deutschland anbieten. Die bekanntesten Unternehmen sind EPE Conseil, esi, eSmogtec, Gigahertz-Solutions, Metrix, OCS.tec, PCE und Tenmars. Der in Fürth ansässige Hersteller Gigahertz-Solutions bietet die umfangreichste Produktpalette und gilt als Standardausstattung für baubiologische Anwendungen. Die Palette reicht vom Elektrosmog Messgerät und Feldmetern für den niederfrequenten Bereich bis zu Hochfrequenzanalyzern. Der deutsch-französische Hersteller EPE Conseil bietet preiswerte Indikatoren für das Elektrosmog messen an. Die Geräte besitzen keine Messanzeige, sondern signalisieren Strahlungen aller Bereiche mit Leuchtdioden.

5.2 Preis- und Qualitätsmerkmale

Die günstigsten Indikatoren ohne Messanzeige beginnen bei etwas über hundert Euro. Ein Elektrosmog Messgerät für den niederfrequenten Bereich und statische Feldstärke kostet ab etwa 200 Euro. Ein kombiniertes Elektrosmog Messgerät mit einer baubiologisch anerkannten Messgenauigkeit kostet ab etwa 400 Euro. Mit einem steigenden Preis verfügt das Elektrosmog Messgerät über zunehmende Präzision bei abnehmenden technisch bedingten Toleranzabweichungen. Für das Elektrosmog messen in Gutachtentauglichkeit müssen Anschaffungspreise ab etwa 800 Euro kalkuliert werden. Weitere Kaufkriterien sind:

-Messbereichseinstellung am Elektrosmog Messgerät
-Externe Sonde oder Messantenne
-Schnittstelle und Dokumentationsmöglichkeiten
-Zuschaltbare optische und akustische Geigerzählersignale beim Elektrosmog messen

0 Kommentare… schreibe einen Kommentar

Kommentiere