Bremsflüssigkeitstester Vergleich

BremsscheibenDie Bremsanlage ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal eines jeden Fahrzeugs. Ein wichtiges Bindeglied bei der Übertragung der Bremskräfte ist die Bremsflüssigkeit. Nur eine Bremsflüssigkeit in einwandfreiem Zustand gewährleistet bei einer Notbremsung die volle Bremswirkung. Da die Bremsflüssigkeit mit der Umwelt reagiert und altert, ist das flüssige Medium jährlich zu überprüfen. Zur Messung benötigt man einen Bremsflüssigkeitstester.

 

HerstellerLaoyeTOOGOO LEORX ASTA Gliving
ModellBrems-flüssigkeits-testerBrems-flüssigkeits- testerBrems-flüssigkeits-tester
Brems-flüssigkeits-testerBrems-flüssigkeits-tester
DOT 3
DOT 4
DOT 5
DOT 6
Batterie1x AAA-Batterie 1x AAA-Batterie 1x AAA-Batterie 1x AAA-Batterie 1x AAA-Batterie
Gewicht41g50g41g59g59g
Bewertungen
Preis15,90 €6,21 €11,99 €19,95 €15,52 €
DetailsDetailsDetailsDetailsDetailsDetails
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Dieser Produkt Vergleich ist nicht zu verwechseln mit einem Bremsflüssigkeitstester Test, bei dem die Bremsflüssigkeitstester auf bestimmte Eigenschaften getestet werden. Bei Allen Links der Tabelle handelt es sich um Partnerlinks zu Amazon.Inhaltsverzeichnis
1. Der Bremsflüssigkeitstester
2. Sicherheit geht vor!
3. Was ist Bremsflüssigkeit und welche Arten gibt es?
4. Die verschiedenen Bremsflüssigkeiten
5. Aufbau und Funktionsprinzip eines Bremsflüssigkeitstesters
6. Worauf sollte man bei der Kontrolle der Bremsflüssigkeit achten?
7. Worauf sollte man beim Kauf eines Bremsflüssigkeitstesters achten?

Bremsflüssigkeitstester Test

1. Der Bremsflüssigkeitstester

Wann ist die Bremsflüssigkeit zu wechseln? Hersteller schreiben zwar bestimmte Wechselintervalle vor, doch kann die Qualität der Bremsflüssigkeit schon früher nachlassen. Ausschlaggebend für den richtigen Zeitpunkt ist vor allem, wie viel Feuchtigkeit die Bremsflüssigkeit bereits aufgenommen hat. Umgangssprachlich ist oft davon die Rede, dass Bremsflüssigkeit Feuchtigkeit „zieht“. Damit ist die hygroskopische Eigenschaft der Bremsflüssigkeit gemeint. Die Einbindung der Feuchtigkeit in die glykolhaltige Flüssigkeit ist wichtig, denn dies verhindert eine gefährliche Dampflasenbildung und dient dem Korrosionsschutz der Bremsanlage. Ab einem gewissen prozentualen Feuchtigkeitsanteil steht der Wechsel der Bremsflüssigkeit an.

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2. Sicherheit geht vor!

Mit einem Bremsflüssigkeitstester lässt sich die Qualität der Bremsflüssigkeit leicht überprüfen. Die relativ geringe Investition in das Gerät empfiehlt sich für jeden Autofahrer, denn Sicherheit steht beim Autofahren an erster Stelle. Die meisten Bremsflüssigkeitstester sind äußerlich ähnlich einem Kugelschreiber aufgebaut. Die Leuchtdioden befinden sich am Schaft des Geräts und sind mit den Prozentbereichen beschriftet. Eine weitere LED zeigt den Ladestatus der Batterie oder des Akkus an. Oftmals wird die gemessene Qualität der Bremsflüssigkeit zur besseren Anschaulichkeit mitels 5 verschiedenfarbigen beschrifteten LEDs dargestellt.

Die Qualitätsabstufungen im Überblick:

Bremsflüssigkeit Feuchtigkeitsgehalt < 1,5% = gute Qualität

Bremsflüssigkeit Feuchtigkeitsgehalt 1,5% – 3% = schlechte Qualität

Bremsflüssigkeit Feuchtigkeitsgehalt > 3% = sofortiger Austausch erforderlich

Der Bremsflüssigkeitstester überprüft die Bremsflüssigkeit auf deren Wassergehalt. Zum Testen der Bremsflüssigkeit ist die Kappe des Bremsflüssigkeitbehälter abzunehmen. Anschließend werden die Elektroden des Bremsflüssigkeitstesters in die Bremsflüssigkeit getaucht. Die Messung wird durch einen Druck auf eine Taste ausgelöst. Da die Messgenauigkeit etwas durch die Außentemperatur beeinflusst wird, kann es zu minimalen Abweichungen kommen. Dennoch stellt die über die Leuchtdioden ausgegebene Bewertung einen guten und sicheren Anhaltspunkt für den Zustand der Bremsflüssigkeit dar.

Beim Testen der Bremsflüssigkeit sollte mit Handschuhen gearbeitet werden, da ein Hautkontakt zu vermeiden ist.

Bremsflüssigkeit prüfen

3. Was ist Bremsflüssigkeit und welche Arten gibt es?

Die Bremsflüssigkeit ist das hydraulische Medium, das die vom Bremskraftverstärker aufgebaute hydraulische Kraft an die Bremsen überträgt. Bis in die dreißiger Jahre des 20 Jahrhunderts waren rein mechanisch arbeitende Bremsen bei Automobilen Standard. Mit der zunehmenden Motorleistung, der größeren Verkehrsdichte und immer höheren Geschwindigkeiten musste auch die Bremsanlage der Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge angepasst werden. Die Bremsflüssigkeit besteht aus Polyglykol-Verbindungen und enthält Additive wie zum Beispiel Korrosionsschutzmittel. Für die einwandfreie Aufgabenerfüllung sind der Siedepunkt und die Viskosität entscheidend.

In modernen Fahrzeugen müssen Bremsflüssigkeiten eine geringe Viskosität aufweisen, damit Sie auch durch die haarfeinen Bohrungen von Bremsassistenz-Systemen wie ABS und ESP gepresst werden können. Bei einer zu hohen Viskosität würden die Assistenzsysteme nicht störungsfrei arbeiten und könnten ihre Aufgaben nicht voll erfüllen. Ein weiteres entscheidendes Qualitätsmerkmal ist der Siedepunkt. Hierbei wird zwischen dem Trockensiedepunkt und dem Nasssiedepunkt unterschieden. Der Trockensiedepunkt bezeichnet den Siedepunkt einer neuen und noch nicht im Fahrzeug eingesetzten Bremsflüssigkeit. Bei den meisten Bremsflüssigkeiten liegt der Trockensiedepunkt zwischen 240° Celsius und 280° Celsius. Der Nasssiedepunkt bezieht sich auf eine Bremsflüssigkeit, die das maximal zulässige Maß an Feuchtigkeit aufgenommen hat. Toleriert wird ein Feuchtigkeitsgehalt von 3,5%.

4. Die verschiedenen Bremsflüssigkeiten

Mit einem Bremsflüssigkeitstester lässt sich messen, wie hoch der aktuelle Feuchtigkeitsgehalt in Prozent ist. Der Siedepunkt und die Viskosität einer Bremsflüssigkeit werden im DOT Standard definiert. Unterschieden wird zwischen DOT 3, DOT 4 und DOT 5.1. Bremsflüssigkeiten nach DOT 3 sind nur noch in älteren Fahrzeugen anzutreffen. Diese Bremsflüssigkeiten erfüllen nicht mehr die Standards, die von aktuellen Automobilen abgefordert werden. Daher sollten auch frische Bremsflüssigkeiten der Sorte DOT 3 nicht mit den höheren Standards DOT4 und DOT 5.1 vermischt werden.

Den aktuellen technischen Stand bildet die Bremsflüssigkeit der Spezifikation DOT 4 ab. Sie wird oft auch in optimierter Form unter Markenbezeichnungen wie DOT 4 plus oder DOT 4 pro angeboten. Die Optimierung bezieht sich dabei meist auf eine geringere Viskosität. Für besonders anspruchsvolle Einsätze und im Motorsport bietet sich die Bremsflüssigkeit DOT 5.1 an. SIe besitzt eine nochmals reduzierte Viskosität und zeichnet sich durch eine effektive Feuchtigkeitseinbindung aus.

Bremsflüssigkeit prüfen

5. Aufbau und Funktionsprinzip eines Bremsflüssigkeitstesters

Die von den verschiedenen Herstellern angebotenen Bremsflüssigkeitstester ähneln sich in ihrem Aufbau. Die meisten Modelle besitzen ein Füller-Design. Teilweise sind die Geräte ähnlich wie ein Schreibgerät auch mit einem Clip ausgestattet, so dass Sie sich bequem an der Brusttasche eines Overalls anklemmen lassen. Die Messung der Bremsflüssigkeit ist auch von einem Laien einfach durchzuführen. Hierzu ist zunächst der Bremsflüssigkeitsbehälter zu öffnen. Bei der Messung sollten Arbeitshandschuhe getragen werden, um einen Hautkontakt mit der Bremsflüssigkeit zu vermeiden. Die Elektroden des Bremsflüssigkeitstester werden in die Flüssigkeit gehalten und die Messung per Tastendruck ausgelöst. Die Auslösetaste befindet sich wie bei einem Kugelschreiber an der entgegengesetzten Stirnseite des Testgerät.

Eine weitere LED informiert über den Ladezustand des Akkus oder der Batterie. Die meisten Geräte schalten sich selbsttätig nach einer gewissen Zeit ab, um Strom zu sparen. Liegt der Feuchtigkeitsgehalt bei der Messung zwischen 1,5% und 3%, signalisiert durch die gelbe LED, sollte die nächste Messung bereits nach sechs Monaten wieder vorgenommen werden.

6. Worauf sollte man bei der Kontrolle der Bremsflüssigkeit achten?

Anders als einem Bremsflüssigkeitstester, der von einer Werkstatt oder einem Messlabor verwendet wird, ist die Messung der Bremsflüssigkeit mittels einem für Privatanwender angebotenen Bremsflüssigkeitstester einfach. Die für Werkstätten genutzten Geräte können die Bremsflüssigkeit bis zum Siedepunkt erhitzen und liefern noch detailliertere Werte. Dennoch sind die für private Autofahrer vertriebenen Bremsflüssigkeitstester verlässlich und zeigen dem Autofahrer an, wann die Bremsflüssigkeit zu wechseln ist.

Die Elektroden sind nach jedem Messvorgang zu reinigen, um für die nächste Messung wieder eine neutrale Messbasis zu erhalten. Die Messung sollte nur bei ausgeschaltetem Motor vorgenommen werden. Das Fahrzeug ist zuvor gegen Wegrollen zu sichern. Die Elektroden des Messgeräts sind nur so weit in die Bremsflüssigkeit zu tauchen, bis eine einwandfreie Messung vorgenommen werden kann.

Erfolgt keine eindeutige Anzeige, kann die Messung nach Säuberung der Elektroden erneut vorgenommen werden. Vor der Messung sollte darauf geachtet werden, dass der Ladezustand des Geräts befriedigend ist und die volle Funktionsfähigkeit gewährleistet ist. Stellt sich heraus, dass die Bremsflüssigkeit bereits einen kritischen Feuchtigkeitsgehalt besitzt, kann von der Werkstatt eine Vergleichsmessung vorgenommen werden, um den Zustand der Bremsflüssigkeit zu überprüfen.



7. Worauf sollte man beim Kauf eines Bremsflüssigkeitstesters achten?

Beim Kauf eines Bremsflüssigkeitstester ist darauf zu achten, dass das Gerät die CE-Kennzeichnung trägt. Geräte mit diesen Kennzeichen sind für den Vertrieb in Europa freigegeben und weisen auf die Einhaltung von Mindestanforderungen bei elektronischen Produkten hin. Um eine möglichst hohe Aussagekraft zu erhalten, sollte der Kunde auf eine fein abgestufte optische Ausgabe des Feuchtigkeitsgehalt der Bremsflüssigkeit achten. Das Gerät sollte sich einfach handhaben lassen und sowohl mit einer Schutzkappe für die Elektroden als auch mit einem Clip zum Anstecken ausgestattet sein. Je nach Hersteller sind Batterien oder Akkus im Lieferumfang bereits enthalten. Der Auslöseknopf für die Messung sollte einen eindeutigen Druckpunkt besitzen und stabil ausgelegt sein.

Der Bremsflüssigkeitstester sollte für alle gängigen Bremsflüssigkeiten der Spezifikationen DOT 3, DOT 4 und DOT 5.1 ausgelegt sein. Eine automatische Selbstabschaltung des Geräts gewährleistet ein langes Batterieleben oder lässt das Akku länger durchhalten. Dieser Punkt ist von Interesse, da die Bremsflüssigkeit nur in Abständen von mehreren Monaten gemessen wird und ein Privatanwender daher an einer langen Laufzeit des Energiespeichers interessiert ist.

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