Installationstester Vergleich

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ModellTV 445 Installations­testerTelaris Proinstall­-100-D1654B Installations­testerTV 455 Installations­testerP 2755 Installations­testerTV 450 Installations­testerInstallations­tester C.A6117
Prüfung gemäßDIN VDE 0100-600; ÖVE E8001
NIN/NIV
DIN VDE 0100, ÖVE E 8001
NIV/NIN 2010
BS 7671
IEC 60364
VDE 0100/0413
IEC 60364
EN 61557
DIN VDE 0100-600, ÖVE E8001, NIN/NIVDIN VDE 0100 / 0413, EN 61557-6, EN 61008, EN 61009 und IEC 60364DIN VDE 0100-600
ÖVE E8001
NIN/NIV
AnzeigeGroßes LC-Display mit Hintergrund­beleutungGroßes LC-Display mit Hintergrund­beleutungGroßes LC-Display mit Hintergrund­beleutung Großes LC-Display mit Hintergrund­beleutung3,5" TFT-Farb­anzeige mit Hintergrund­beleuchtungLC-Display inkl. Gut-/­Schlech-LED-­Anzeigen, Hintergrund­beleuchtung und Magnet­halter5,7" große Grafik-­Anzeige in Farbe
Mess­bereicheSpannungs­messung
Erdwiderstand­smessung
Isolations­widerstand
Prüfs­pannung
Schleifen­widerstands­messung
Netzinnen­widerstands­messung
Kurzschluss­strom­messung
Niede­rohm- und Durchgang­smessung
Isolations­messung
RCD/FI-Messung (Berührungs­spannung,
Spannungs- und Frequenz­messung)
Wechsel­spannungs­messung
Durchgangs­prüfung
Isolations­widerstands­messung
Schleifen­impedanz­messung
Test des unbeein­flussten Kurzschluss­stroms
FI-Schalter­-Prüfung
Erdwider­standstest
Prüf­spannung
Spannungs­messung
Erd­widerstands­messung
Isolations­widerstand
Berührungs­spannung

Schleifen­impedanz
Leitungs­impedanz
FI –Prüfstrom­-Multi­plikator
FI –­Prüfstrom
Spannungs­messung
Isolations­messung
Nieder­ohm
Erdwider­stand
Spannungs­messung
Erdwider­stands­messung
Überspannungs­schutz
Isolations­widerstands­messung
Nieder­ohm­messung
Erdungs­messung
Selektive Erdungs­messung
Überspannungs­ableiter­prüfung
Grenzwert­anzeige
Schleifen­widerstand-/impedanz­messung
vieles mehr
Gewicht1,2 Kg1,5 Kg0,998 Kg1,15 Kg1,56 Kg0,998 Kg2,2 Kg
Merkmale✅ Spezifische Hilfs­bildschirme vorhanden✅ Daten­speicher für 400 Werte

✅ Infrarot-schnittstelle
✅Besonders leichtes Gerät✅USB Schnitt­stelle und SD-Karte
✅Bluetooth Schnitt­stelle zur Daten­übertragung
✅Besonders leichtes Gerät

✅Mit USB- und RS232-Schnitt­stelle
Bewertungen
Preis543,24 €650,95 €1.625,00 €823,74 €Derzeit nicht auf LagerDerzeit nicht auf LagerDerzeit nicht auf Lager
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Dieser Produkt Vergleich ist nicht zu verwechseln mit einem Installationstester Test, bei dem Installationstester auf bestimmte Eigenschaften getestet werden. Bei Allen Links der Tabelle handelt es sich um Partnerlinks zu Amazon.

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Inhaltsverzeichnis
1. Der Installationstester – unumgänglich bei Prüfung von Hausinstallationen
– 1.1 Der Inhalt der Normenreihe DIN VDE 0100 gliedert sich wie folgt in sechs Gruppen
2. Was wird mit dem Installationstester gemessen?
– 2.1 Mit einem Installationstester Spannungen und Frequenzen messen
– 2.2 Die Messung des Isolationswiderstands mit einem Installationstester
– 2.3 Durchgangsprüfungen mit dem Installationstester
– 2.4 Impedanzen mit einem Installationstester messen
– 2.5 Die RCD-Auslösezeit ermitteln
– 2.6 Drehfeldprüfung mit dem Installationstester
3. Aufbau und Funktionsprinzip eines Installationstesters
– 3.1 Video: Funktionen eines Installationstesters leicht erklärt
4. Worauf sollte man bei der Kontrolle der elektrischen Installation achten?
– 4.1 Allgemeine Messfehler
5. Worauf sollte man beim Kauf eines Installationstesters achten?

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Wenn Sie eine Erstprüfung nach DIN VDE 0100 an einer Elektroinstallation durchführen, dient das der Sicherheit des Kunden, aber auch Ihrem eigenen Schutz. Die Dokumentation der Prüfergebnisse im Prüfbericht liefert den Nachweis, dass die Arbeiten fachgerecht ausgeführt wurden und die Anlage den sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht. Das Werkzeug der Wahl für die VDE 0100 Prüfung ist der Installationstester.

Lesen Sie hier: Was genau ist ein Installationstester, was können
Sie damit messen, worauf sollten Sie bei der Anwendung und beim Kauf
eines Installationstesters achten?

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1. Der Installationstester – unumgänglich bei Prüfung von Hausinstallationen

Installationstester TestBeim Errichten neuer Elektroinstallationen sowie bei der Erweiterung oder Veränderung bestehender Anlagen gehört eine Prüfung nach DIN VDE 0100-600 zum Standard der Auftragsabwicklung. In der Schweiz ist ein entsprechender Sicherheitsnachweis (SiNa) gesetzlich vorgeschrieben. Diese Erstprüfung stellt sicher, dass die Anlage beziehungsweise deren geänderte oder erweiterte Teile den aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen und die Arbeiten fachgerecht ausgeführt wurden.

Für Sie als Kunden bedeutet der erfolgreiche Abschluss dieser Prüfungen, dass die ordnungsgemäße Funktion der Elektroanlage gewährleistet ist, Sicherheitseinrichtungen wie FI-Schalter eingeschlossen.

Für Sie als Elektroinstallateur ist der Prüfbericht nach DIN VDE 0100-600 ein Nachweis, dass die Elektroanlage zum Zeitpunkt der Übergabe ordnungsgemäß installiert war. Das ist besonders hilfreich, wenn in der Folgezeit Schäden an der Anlage auftreten.

Anforderungen an eine Erstprüfung von Elektroinstallationen sind in der Normengruppe DIN VDE 0100-600 spezifiziert. Nicht alle Vorgaben lassen sich mit universellen Messgeräten realisieren. Zum Beispiel stellt ein Multimeter bei der Widerstandsmessung in der Regel nicht den Messtrom von mindestens 0,2 A zur Verfügung, der für die Durchgangsprüfung an Schutz- und Schutzpotentialleitern gefordert wird. Daher sind spezielle Messwerkzeuge für die Durchführung von Prüfungen an Hausinstallationen praktisch unerlässlich. Entsprechende Messgeräte bietet der Handel als Installationstester an.
VDE 100 Test
Die Normenreihe DIN VDE 0100 enthält die in Deutschland maßgeblichen Vorschriften für das Errichten von Niederspannungsanlagen. In ihrer aktuellen Fassung stimmt sie weitgehend mit den europäischen Harmonisierungsdokumenten HD 364 überein, die wiederum den Inhalt der internationalen Normenreihe IEC 60364 auf die europäischen Verhältnisse angepasst enthalten. Die zentrale Bedeutung der DIN VDE 0100 zeigt sich schon darin, dass es die erste Normenreihe ist, die der VDE jemals herausgegeben hat. In ihrer ursprünglichen Fassung wurde sie bereits 1895 auf der historisch bedeutsamen Wartburg in Eisenach verabschiedet.

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1.1 Der Inhalt der Normenreihe DIN VDE 0100 gliedert sich wie folgt in sechs Gruppen:

Gruppe 100

spezifiziert den Anwendungsbereich der Normenreihe und enthält allgemeine Grundsätze und Begriffe sowie Definitionen allgemeiner Merkmale, die zuvor eine eigene Gruppe 300 bildeten.

Gruppe 200

enthält weitere Begriffsbestimmungen für national und international festgelegte Begriffe.

Gruppe 400

beschreibt Schutzmaßnahmen unter anderem gegen elektrischen Schlag (Teil DIN VDE 0100-410), thermische Einflüsse (Teil DIN VDE 0100-420), Überstrom (Teile DIN VDE 0100-430, -442, -443 und -444) und Brand beim Vorliegen besonderer Gefahren (Teil DIN VDE 0100-482).

Gruppe 500

befasst sich mit der Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel, beispielsweise der Ausführung von Erdung, Schutzleitern und Potentialausgleichsleitern im Teil DIN VDE 0100-540.

Gruppe 600

ist für die Installationstester Anwendung besonders relevant, denn sie hat die Prüfung von Elektroinstallationen zum Thema.

In Gruppe 700

sind spezielle Anforderungen zusammengefasst, die für bestimmte Betriebsstätten, Orte und Räume oder Anlagen besonderer Art gelten. Beispielhaft enthält der Teil DIN VDE 0100-705 spezifische Anforderungen für Baustellen, der Teil DIN VDE 0100-701 Festlegungen für Räume mit Badewanne oder Dusche, DIN VDE 0100-708 Vorgaben, die für Campingplätze gelten, und der Teil DIN VDE 0100-722 Vorschriften für die Stromversorgung von Elektrofahrzeugen.

Der Geltungsbereich der DIN VDE 0100 Normenreihe endet einerseits an der Grenze zu Mittel- und Hochspannungsanlagen (über 1000 V Wechselspannung oder 1500 V Gleichspannung), die von DIN VDE 0101 erfasst werden, und andererseits bei der Informationstechnik, deren Anforderungen in DIN VDE 0800 spezifiziert sind. Trotzdem gelten die Regelungen der DIN VDE 0100 grundsätzlich auch für fest installierte informations- und kommunikationstechnische Anlagen.

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2. Was wird mit dem Installationstester gemessen?

Der Installationstester kann zunächst wie ein gängiges Vielfachmessgerät (Multimeter) elektrische Größen wie Gleich- und Wechselspannungen, Widerstände oder Frequenzen messen. Schon eine einfache Funktion wie die Spannungsmessung an einem Wechselstromanschluss unterscheidet sich aber von der Messung mit einem Multimeter.

2.1 Mit einem Installationstester Spannungen und Frequenzen messen

Installationstester lassen sich nicht nur über zwei Messleitungen mit dem Messobjekt verbinden, sondern gleichzeitig mindestens mit dem Außenleiter (L), dem Neutralleiter (N) und dem Schutzleiter (PE). Zu diesem Zweck gehören bei einem Installationstester in der Regel entsprechende Messleitungen mit Bananensteckern sowie eine Netzmessleitung mit dem national üblichen Netzstecker zum Lieferumfang. Somit können Sie zumindest an einem Einphasen-Anschluss Ihrer Hausinstallation alle relevanten Spannungen messen, ohne Messleitungen umzustecken. Das Umschalten der Spannungsmessung zwischen den Leitern L-N, L-PE und N-PE erfolgt am Messgerät. Ein höherwertiger Installationstester zeigt die für eine Messung verwendeten Leitungen unmittelbar im Display an. Bei einem Installationstester mit Haupt- und Sekundärdisplay können Sie die Frequenz am Wechselstromanschluss gleichzeitig mit der Spannung ablesen. Einfachere Geräte erfordern ein
Umschalten der Anzeige.

2.2 Die Messung des Isolationswiderstands mit einem Installationstester

Den Isolationswiderstand Ihrer Elektroinstallation messen Sie zwischen den Leitern L und PE beziehungsweise zwischen jedem aktiven Leiter und dem Schutzleiter bei Mehrphasenanschlüssen. In der Regel wird eine solche Messung an einer Hausinstallation mit einer Prüfspannung von 500
V durchgeführt, es können aber auch andere Spannungen aufgrund lokaler Vorschriften erforderlich sein.

Vor der Messung des Isolationswiderstands ist daher gegebenenfalls die Prüfspannung einzustellen. Bei fehlerhaft isolierten Leitungen kann die tatsächliche Prüfspannung niedriger sein als der eingestellte Wert, um den Prüfstrom zu begrenzen. Da eine Isolationswiderstandsmessung ausschließlich an abgeschalteten Stromkreisen ausgeführt werden darf, zeigen Installationstester üblicherweise einen Fehler an oder schalten die Messfunktion ab, wenn sie eine Spannung im zu prüfenden Stromkreis feststellen. Die gemessenen Isolationswiderstände sollten in der Praxis
deutlich über dem Mindestwert von 1 MΩ liegen.

2.3 Durchgangsprüfungen mit dem Installationstester

Eine Durchgangsprüfung zielt darauf ab, eine möglichst niederohmige Verbindung zwischen verschiedenen Anlagenteilen festzustellen. Das ist besonders bei Schutz- und Potentialausgleichsleitern bedeutsam. Aufgrund der erwartungsgemäß sehr niedrigen Widerstandswerte müssen Sie dabei die Leitungs- und Übergangswiderstände der Messleitungen
berücksichtigen. Diesem Zweck dient die Funktion der Messleitungskompensation beim Installationstester. Sie führt einen Nullpunktabgleich bei direkt beziehungsweise über einen mitgelieferten Nulladapter verbundenen Messleitungen durch. Eine Ausnahme stellen Installationstester mit einem speziellen Messadapter dar, der den Isolationswiderstand unmittelbar an der Messstelle erfasst und daher keine Kompensation benötigt. Bei solchen Geräten ohne Kompensationsmöglichkeit können Sie aber keine normalen Messleitungen oder Messleitungsverlängerungen verwenden. Wie beim Multimeter üblich, können Sie auch beim Installationstester oft einen Signalton aktivieren, der einen niedrigen Durchgangswiderstand kennzeichnet.

2.4 Impedanzen mit einem Installationstester messen

Die Impedanz ist ein Widerstandswert, der im Gegensatz zum Ohm’schen Widerstand ausschließlich in Wechselstromnetzen auftritt. Bei der Prüfung von Elektroinstallationen sind zwei Impedanzwerte von Bedeutung. Die Schleifenimpedanz wird zwischen Außenleiter (L) und Schutzleiter (PE) gemessen, die Netzimpedanz zwischen Außenleiter und Neutralleiter sowie bei Mehrphasenanschlüssen auch zwischen den verschiedenen Außenleitern. Bei der Impedanzmessung ermittelt der Installationstester den maximalen Strom, der beim Kurzschluss der entsprechenden Leitungen fließen kann. Darüber hinaus können Sie über die Schleifenimpedanz auch den Erdungswiderstand ermitteln.

Wie bei der Durchgangsprüfung ist auch bei den Impedanzmessungen eine Kompensation der Messleitungen erforderlich, es sei denn, der Installationstester verwendet einen Vierdraht-Adapter, der ohne Messleitungskompensation korrekte Werte liefert. Besondere Vorkehrungen sind notwendig, wenn Sie Impedanzmessungen in Stromkreisen vornehmen, die RCDs (FI-Schalter) enthalten. Bei Installationen mit Fehlerstromschutzschaltern muss ein Auslösen der Schutzeinrichtungen durch die Prüfströme bei der Schleifenimpedanzmessung verhindert werden. In den meisten Fällen ist das über entsprechende Funktionen am Installationstester möglich. Bei einem FI-Schalter mit sehr geringem
Bemessungsfehlerstrom lässt sich ein Auslösen nicht vermeiden. Dann ist die Messung der Schleifenimpedanz nur indirekt möglich, beispielsweise über die Auslösezeit des RCDs. Auch dieser Wert lässt sich mit dem Installationstester ermitteln.

2.5 Die RCD-Auslösezeit ermitteln

Fehlerstromschutzschalter trennen den angeschlossenen Stromkreis vom Netzanschluss, wenn sie eine zu große Differenz zwischen den Stromflüssen auf dem oder den Außenleitern und dem Neutralleiter
feststellen. Ein von Null abweichender Wert bedeutet hierbei, dass ein Teil des Stroms über einen nicht vorgesehenen Pfad zur Stromquelle zurückfließt. Das kann zum Beispiel der Schutzleiter oder der Körper einer Person sein. Um eine Gefährdung von Menschen und Tieren durch Fehlerströme gewährleisten zu können, muss der RCD ausreichend schnell und bei ausreichend niedrigem Strom abschalten. Außerdem darf die Fehlerspannung vorgegebene Grenzwerte nicht übersteigen.

Die zuverlässige Funktion des FI-Schalters ermittelt der Installationstester durch das Anlegen eines kalibrierten Fehlerstroms, der dem Bemessungsfehlerstrom entspricht, und die Messung der Zeit bis
zum Abschalten der Netzspannung durch die Schutzeinrichtung. Eine Vorprüfung der Einhaltung der Fehlerspannungsgrenze kann bei einem selektiven RCD (Typ S) durch die zeitverzögerte Auslösung zu Messfehlern führen. Das ist nur vermeidbar, wenn der Installationstester die Vorprüfung und die Messung der Auslösezeit mit ausreichendem zeitlichem Abstand durchführt.

2.6 Drehfeldprüfung mit dem Installationstester

Dreiphasen- oder Drehstromanschlüsse sind bei korrekter Verschaltung rechtsdrehend, das heißt, die Phasenfolge ist 1, 2, 3. Eine abweichende Beschaltung kann Überspannungen verursachen. Installationstester lassen sich über jeweils eine Messleitung mit den drei Außenleitern eines Anschlusses verbinden und zeigen die vorliegende Drehrichtung an.

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3. Aufbau und Funktionsprinzip eines Installationstesters

Wie Multimeter besitzen Installationstester eine Messeinrichtung, die Gleich- und Wechselspannungen, Ströme und Widerstände erfassen kann. Diese Messeinrichtung ist auf die speziellen Anforderungen abgestimmt, die sich aus den Vorschriften für die Prüfung von
Elektroinstallationen ergeben, wie denen der Normenreihe DIN VDE 0100. Das Gerät muss beispielsweise in der Lage sein, bei einer Prüfspannung zwischen 4 und 24 V einen Prüfstrom von mindestens 200 mA für die Durchgangsprüfung zu liefern. Für die Messung des Isolationswiderstands ist eine Gleichspannung von 500 V bei einem Prüfstrom von mindestens 1 mA notwendig.

An die speziellen Aufgaben angepasst sind auch die Displays der Installationstester. Sie enthalten zusätzliche Symbole und oft eine zweite numerische Anzeige oder lassen sich als Matrix-Display
vollständig per Software steuern.

Die Gehäuseformen der gängigen Installationstester variieren von einer Handheld-Bauweise, wie sie für Digitalmultimeter typisch ist, über Geräteformen zum Umhängen bis zu Tischgeräten. Nicht ungewöhnlich sind spezielle Tasten für den Nullpunktabgleich und sensitive Bereiche im Tastenfeld, die das Potential zwischen dem Anwender und dem PE-Anschluss überwachen und bei zu hohen Werten eine Warnung auslösen.

Messungen mit einem Installationstester sind teilweise mittels normaler Labor-Messleitungen möglich. Netzmessleitungen mit üblichen Netzsteckern vereinfachen die Prüfung typischer Hausinstallationen. Einige Geräte benutzen aber auch spezielle Messadapter und sind nicht mit einfachen Labor-Messleitungen nutzbar.

3.1 Video: Funktionen eines Installationstesters leicht erklärt

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4. Worauf sollte man bei der Kontrolle der elektrischen Installation achten?

Installationstester vereinfachen die sachgerechte Prüfung von Elektroinstallationen und schließen einige typische Fehlerquellen aus. Trotzdem sollten Sie auch bei der Verwendung dieser Spezialmessgeräte auf spezifische Fehlerquellen achten.

Beeinträchtigungen der Messergebnisse bei der Anwendung von Installationstestern können zum Beispiel durch vorhandene Potentialdifferenzen zwischen Neutral- und Schutzleiter entstehen, wenn
sie die Auslösezeit oder den Auslösestrom eines FI-Schalters ermitteln wollen. Nicht oder unvollständig vom Netz getrennte Anlagen oder mit dem Stromkreis verbundene Geräte zählen ebenfalls zu den typischen Ursachen von Fehlmessungen mit dem Installationstester. Allgemeine Messfehler sind außerdem aufgrund zu weit entladener Batterien im Installationstester oder falsch angeschlossene Messleitungen möglich. Häufig werden Messfehler ebenfalls durch verschlissene
Messleitungen oder Kontakte hervorgerufen.

Ein anderer Aspekt bei der Prüfung von Elektroinstallationen ist die Sicherheit der die Messungen ausführenden Person. Auch in diesem Punkt bieten Installationstester bereits ein überdurchschnittliches Sicherheitsniveau, da sie typische Problemfälle selbständig erkennen und
vermeiden. Wichtig ist dabei aber die korrekte Handhabung der Messgeräte selbst, den Fehlbedienungen, wie zum Beispiel falsch angeschlossene Messleitungen, können nur in einzelnen Fällen vom Geräte selbst erkannt werden.

Wichtige Hinweise für die Ausführung von Prüfungen an Elektroinstallationen liefert insbesondere die Normengruppe DIN VDE 0100-600. Zusätzlich gibt der VDE Beiblätter mit ergänzenden Informationen für die praktische Anwendung der Normenreihe DIN VDE 0100 heraus.

4.1 Allgemeine Messfehler

Messfehler sind aufgrund zu weit entladener Batterien im Installationstester oder falsch angeschlossene Messleitungen möglich. Häufig werden Messfehler ebenfalls durch verschlissene Messleitungen oder Kontakte hervorgerufen.

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5. Worauf sollte man beim Kauf eines Installationstesters achten?

Ein wichtiges Feature des Installationstesters sind die Speicherfunktionen für die Messwerte sowie die Funktionen für den Datenaustausch beziehungsweise den Ausdruck von Messwerten und Prüfergebnissen. Gerätespezifische Unterschiede gibt es insbesondere bei den Messmethoden für die Ermittlung der Schleifenimpedanz in Stromkreisen mit Fehlerstromschutzschaltern. Sind Schutz- und
Neutralleiter wie üblich bis zum Hausanschluss in einem PEN-Leiter kombiniert, dann ist eine mit einer zweistufigen Messmethode mit einer vorgeschalteten Ermittlung der Netzimpedanz eine Messung der Schleifenimpedanz mit hoher Genauigkeit möglich. Installationstester, die lediglich den Prüfstrom reduzieren und im Gegenzug die Messzeit verlängern, liefern dagegen nur Werte mit einer Genauigkeit im 1 kΩ Bereich.

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